|
Die Jugendfeuerwehr in Warrington/England |
Am folgenden Sonntag fand der Open Day statt. Dies ist vergleichbar mit dem Tag der offenen Tür in Deutschland. Mit Erfolg versuchten wir, uns
in die Aktivitäten mit einzubringen. Selbst Sprachschwierigkeiten konnten niemanden aufhalten.
Am Abend stand Bowling auf dem Programm. Die Wegbeschreibung war seltsam aber genial. Nach dem 10. Kreisverkehr links abbiegen. Nach einigen
Partien Bowling waren wir sehr überrascht, als wir den hauseigenen Autoscooter entdeckten.
Am nächsten Morgen fuhren wir nach Chester, wo sich das Headquarter des Cheshire Fire and Rescue Service befindet. Die Mitarbeiter zeigten uns
sowohl Werkstatt als auch sämtliche Trainingseinrichtungen.
Von dort aus ging es direkt zum Bürgermeisterempfang ins Rathhaus. Da wir allerdings ein wenig zu früh vor Ort waren, bestand die Möglichkeit,
selbstständig die Stadt Warrington zu erkunden.
Nun ging es in das Rathhaus von Warrington, wo wir schon vom Bürgermeisterpaar erwartet wurden. Die beiden zeigten uns ihren Amtssitz und
erzählten uns einiges zur Geschichte der Stadt. Zwischendurch stand eine kleine Stärkung in Form von Donuts und Orangensaft bereit.
Am Abend besuchten wir einen Hochseilgarten in der Umgebung von Warrington. Hier konnte jeder seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen.
Doch auch nach diesem Ereignis war der Tag für die Jugendlichen und die Ausbilder nicht vorbei.
Der Leiter unserer Jugendfeuerwehr, Stefan, sowie Jugendfeuerwehrmitglied Anna hatten am folgenden Tag Geburtstag. Das Alter verraten wir jetzt
besser nicht. =) Deshalb feierten alle mit Getränken und ein paar Knabbereien in den neuen Tag hinein.
Der nächste Tag führte uns nach Liverpool, wo wir zusammen einigen englischen Cadets ein altes Tunnelsystem besuchten. Ebenfalls in Liverpool
konnten wir uns eine Fahrt in der “Yellow Duck Marine“ nicht entgehen lassen. Dies ist ein Amphibien Fahrzeug, das quer durch die Stadt fährt,
eine Art Stadtrundfahrt mit anschließender Fahrt durch das Albert Dock, im Hafen von Liverpool. Am Abend stand erneut ein Barbecue an. Zur
späteren Stunde wurden dann noch Geschenke durch die Städtischen Vertreter getauscht. Die Englischen Cadet Leader dankten uns für den Besuch und
verabschiedeten uns sehr herzlich.
Am letzten Tag nun stand der Besuch der Metropole London. Glücklicherweise konnten wir auf einer der unzähligen Wachen der Londoner Feuerwehr
parken.
Von dort aus ging es mit der U-Bahn ins Stadtzentrum und dann auf eine Sightseeing Tour. Zwischendurch bestand immer wieder die Möglichkeit, zu
Fuß das Zentrum von London zu erkunden. Dies nutzen nahezu alle, um einige Souvenirs für die Verwandten zu besorgen. Gegen Abend ging es weiter
Richtung Dover, um mit der Fähre aufs Festland überzusetzen.
Die letzen Stunden der Fahrt verstrichen wie im Flug.
Am Freitagmorgen gegen 07:00 Uhr sind wir müde und erschöpft zu Hause angekommen.